1. Erregt der Sprecher die tragenden Flächen und erzeugt dadurch dissonante Klänge?
2. Verursachen Körperschallgeräusche Anomalien im Hörbereich und stören sie Ihre Nachbarn?
3. Führt die Interaktion zwischen der Auflagefläche und der Basis des Lautsprechers dazu, dass die Energie des Lautsprechers intern reflektiert wird, was zu einer Verschmierung führt?
Die ersten beiden Punkte sind allgemein bekannt und sind in der Regel die ersten Dinge, die einem in den Sinn kommen, wenn man an Lautsprecherisolierung denkt. Wenn ein Lautsprecher auf einer Oberfläche wie einem fadenscheinigen Schreibtisch steht, kann man sich leicht vorstellen, welche Auswirkungen der Lautsprecher auf die Oberfläche haben kann. Der Lautsprecher vibriert und regt die Unterlage an, was zu dissonanten Klängen führt. Der zweite Punkt beschreibt eine Situation, in der die Energie durch die Unterlage schwingt und sich in andere Räume überträgt oder andere Objekte im Hörbereich anregt. Als Reaktion darauf isolieren oder „schweben“ High-End-Profistudios ihre Regieräume, um die Energieübertragung durch die Struktur in den Raum und auch aus dem Raum heraus zu verhindern. Feste Materialien leiten den Schall besser als Luft, wie in Abbildung 1 zu sehen ist. Ein Zug zum Beispiel kann durch den Körperschall in den Gleisen gehört werden, lange bevor die Schallwellen zu hören sind.

Interne Reflexionen sind eine weitere Folge der Aufstellung von Lautsprechern, die zu einem Verlust an Klangklarheit führen und bewirken können, dass Klänge weniger dreidimensional und räumlich wirken. Vibrationen sind dem Lautsprecher inhärent, aber alle Vibrationen, die von der Auflagefläche reflektiert werden und durch eine mechanische Verbindung zurückkehren, sind eine Ursache für interne Reflexionen. Stellen Sie sich zum Beispiel vor, Sie schrauben ein Rohr an eine Wand und schlagen mit einem Hammer darauf. Die Vibrationen gehen das Rohr hinunter, treffen auf die Wand und kehren dann zurück. Diese internen Reflexionen führen zu einer Verschmierung, die einen Verlust an Klarheit und Offenheit des Klangs zur Folge hat. Alle Artefakte (Smear), die sich in den beiden Kanälen wiederfinden, werden als in der Mitte liegend wahrgenommen, wodurch die Klangbühne zusammenfällt.